Warum ich Tätowiererin geworden bin
Ich habe Tätowierungen nie als reines Handwerk gesehen, sondern immer als eine Fortsetzung der Kunst. Mein Kunststudium hat mir den Umgang mit Farbe, Komposition und Form vermittelt, während mich das Studium der Landschaftsarchitektur gelehrt hat, wie einzelne Elemente im Raum miteinander wirken. Deshalb hat es mich schon immer fasziniert, nicht einfach schöne Motive zu gestalten, sondern Arbeiten zu schaffen, die sich natürlich an den Körper anpassen und auch nach vielen Jahren harmonisch wirken.
Seit über elf Jahren helfe ich Menschen dabei, ihre Ideen in Tätowierungen zu verwandeln, die zu einem Teil ihrer eigenen Geschichte werden.
Wie ich arbeite
Mir ist wichtig, dass sich jeder Mensch während des gesamten Prozesses gut aufgehoben fühlt, von der ersten Idee bis zum letzten Strich. Manche kommen mit einem fertigen Entwurf, andere nur mit einer Stimmung, einer Erinnerung oder einigen Referenzbildern. In beiden Fällen habe ich dasselbe Ziel: die Idee wirklich zu verstehen und eine Lösung zu entwickeln, die genau zu dieser Person passt.
Es geht mir nicht darum, möglichst viele Tätowierungen zu machen. Viel wichtiger ist es für mich, mir ausreichend Zeit für die Komposition, die Details und den gesamten Prozess zu nehmen, damit das Ergebnis nicht nur am Tag des Termins überzeugt, sondern auch viele Jahre später.
Was mich inspiriert
Mich faszinieren Farben, Bewegung, Texturen und malerische Formen. Inspiration kann jedoch überall entstehen: in der Natur, auf Reisen, in Spielen, Filmen, Charakteren oder durch ein kleines Detail, das plötzlich im Gedächtnis bleibt. Ich liebe es, aus diesen unterschiedlichen Eindrücken eine stimmige Komposition zu entwickeln, die mit dem Körper harmoniert.
Der schönste Moment für mich ist, wenn jemand seine Tätowierung auch Jahre später noch mit derselben Freude betrachtet wie an dem Tag, an dem wir sie gemeinsam geschaffen haben.
Raum für deine Idee
Ich weiß, dass es Überwindung kosten kann, eine Tattoo-Idee zu teilen, besonders wenn sie sehr persönlich, ungewöhnlich oder noch nicht vollständig ausgearbeitet ist.
Mein Ziel ist es, einen ruhigen und respektvollen Prozess zu schaffen, in dem du dich wohlfühlst, Fragen zu stellen, Referenzen zu zeigen und offen über deine Ideen zu sprechen.
Du musst noch kein perfektes Konzept haben, bevor du dich meldest. Die beste Lösung finden wir gemeinsam.

